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interaction design | web


Informationsarchitektur | Detailansicht

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Zeitungen und Zeitschriften präsentieren ihre Publikationen seit 1995 im Internet. Meist handelt es sich dabei um exakte Kopien der gedruckten Ausgaben. Auf diese Weise tragen sie entscheidend zum wachsenden Informationsüberfluss bei, da sie in beiden Medien die gleichen Inhalte ohne jeglichen Zusatznutzen veröffentlichen.

Ziel der Studie war die Entwicklung eines Konzeptes, das die Funktionen, Aufgaben und Möglichkeiten eines Zeitungs- und Zeitschriftenverlages als Informationsunternehmen aufzeigt. Dafür wurde ein virtueller Verlag gegründet, der Teil eines fiktiven Zeitungs- und Zeitschriftenverlages ist. Dieser virtuelle Verlag stellt im Internet eine Erweiterung zu den gedruckten Publikationen des Verlages dar.

Den Schwerpunkt des Projektes bildet das Vernetzungskonzept, das durch sinnvolle, inhaltliche Verbindungen von Nachrichten zu einer Reduzierung des Informationsüberflusses führen soll. Die täglichen Nachrichten werden auf ein überschaubares Maß zusammengefasst. Weiterführende Informationen zu den verschiedenen Themen wurden übersichtlich in drei Gruppen unterteilt. Diese Struktur wurde in einer grafischen Benutzeroberfläche visualisiert, die die Beziehungen der verschiedenen Informationen zueinander aufzeigt.

Das Interface basiert auf drei Informationsebenen, die die Aufgabe haben, dem Benutzer die Orientierung in den vernetzten Strukturen des Verlages zu erleichtern.